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Herzlich Willkommen auf der Website von Prof. Dr. Renate Zimmer!

Prof. Dr. Renate Zimmer ist Erziehungswissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt „Frühe Kindheit“ und Professorin für Sportwissenschaften an der Universität Osnabrück. Sie leitete bis zum 31.03.2016 das Institut für Sport- und Bewegungswissenschaften. Seit 2007 ist sie Direktorin des Niedersächsischen Instituts für Frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe).

Vorträge 2017

Eine Auswahl aktueller Vorträge für 2017 können Sie hier einsehen.

Aktuelle Beiträge

Nifbe/Projekt „Kita-Einstieg“

Wissenschaftliche Begleitung des Bundesprogramms „Kita-Einstieg“

Unter der Leitung von Prof. Dr. Renate Zimmer begleitet eine nifbe-Arbeitsgruppe von 2017 – 2020 wissenschaftlich-konzeptionell das Bundesprogramm „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“.

Mit dem Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) soll Kindern der Einstieg in das deutsche System der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung erleichtert werden. Angesprochen werden vor allem Familien, deren Kinder bisher nicht oder nur unzureichend von der institutionellen Kindertagesbetreuung erreicht wurden, unter anderem Familien mit Fluchterfahrungen. „Wir müssen jedem Kind die gleiche Zugangschance zur frühkindlichen Bildung in der KiTa eröffnen, um zum Beispiel das Erlernen der deutschen Sprache und die Integration von Anfang an zu fördern“ unterstreicht nifbe-Direktorin Prof. Dr. Renate Zimmer.

An rund 200 Standorten werden die örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe eine Bedarfsanalyse durchführen, um darauf aufbauend gezielt niedrigschwellige frühpädagogische Angebote zu entwickeln, die Kindern und Familien den Zugang zu Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege erleichtern. Zudem unterstützt das Bundesprogramm die sozialräumliche Vernetzung und die Kooperation mit weiteren Akteuren sowie Qualifizierungsmaßnahmen der beteiligten Fachkräfte. Die geförderten Standorte können bis zu 150.000 Euro im Jahr erhalten.

Dialogorientierung und Praxisnähe

Im Rahmen einer wissenschaftlich basierten und dialogorientierten Konzeptbegleitung berät das nifbe bundesweit die beteiligten Träger und deren Fachkräfte fachlich-inhaltlich bei der Entwicklung und Umsetzung der Konzepte. Für diese Aufgabe erhält das nifbe entsprechende Fördermittel aus dem Bundesprogramm.

Aufbauend auf einer breiten Expertise durch die jahrelange Arbeit in den verschiedenen nifbe-Forschungsstellen und den nifbe-Netzwerken in den Regionen Niedersachsens werden prozessbegleitend im Dialog programmrelevante Themen bearbeitet. Dazu erscheinen entsprechende Publikationen, Handreichungen und Materialien, die vom nifbe entwickelt werden. Praxisnah sollen sie die Arbeit in den verschiedenen Vorhaben erleichtern und den Erfolg des Bundesprogramms unterstützen.

Mit der wissenschaftlichen Begleitung des Bundesprogramms ergeben sich Schnittstellen mit dem ab 2018 startenden nifbe-Bildungsschwerpunkt Vielfalt leben und erleben – Chancen und Herausforderung durch Heterogenität. „Hiervon“, so Prof. Dr. Renate Zimmer, „erwarte ich mir einen spannenden Austausch und wichtige Synergieeffekte, von denen beide Arbeitsbereiche des nifbe profitieren“.

Weitere Infos: http://kita-einstieg.fruehe-chancen.de/

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Projekte der Arbeitsgruppe Prof. Dr. Renate Zimmer (Universität Osnabrück und nifbe) zur Integration von Kindern, Familien und jungen Menschen mit Fluchterfahrungen 

Seit über zwei Jahren engagiert sich die Arbeitsgruppe Prof. Dr. Renate Zimmer in der Arbeit mit geflüchteten Kindern, Familien und Jugendlichen.

Dazu gehören folgende Projekte:

Sprachliche Bildung für Kinder und Familien mit Fluchthintergrund

Vorleseangebote für geflüchtete Mütter und Kinder aus den Gemeinschaftsunterkünften in Osnabrück

Um den in den Gemeinschaftsunterkünften untergebrachten geflüchteten Kindern und Müttern den Zugang zu Bildung und Teilhabe zu erleichtern, hat die Arbeitsgruppe ein regelmäßiges Angebot zur Sprach- und Leseförderung nahe der Unterkünfte eingerichtet. Nach einer anfänglichen Phase der Eingewöhnung sowie ersten kontinuierlichen Erfahrungen mit der Lese- und Buchkultur wurde das Angebot für nicht geflüchtete Mütter und Kinder aus dem Stadtteil geöffnet. Um die Integration zu unterstützen strebt das Projekt langfristig die Eingliederung in bereits bestehende öffentliche Bildungsangebote, wie z.B. in „LOSlesen – Leseförderung von Anfang an“, ein Projekt der Bibliotheken in der Region Osnabrück, an.

(Dieses Angebot wird gefördert durch die Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte).

Die o.a. Angebote werden von folgenden Mitarbeiterinnen der Arbeitsgruppe durchgeführt:

Trautwein, Jutta, M. Sc. Klinische Linguistik
Weiden, Ines,
M. Ed. Germanistik und Sportwissenschaft

Sport mit Osnabrücker Flüchtlingen (SmOF)

Mitarbeiter/innen der Arbeitsgruppe (Daniel Wangler, Ines Weiden) sowie weitere 40 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer – überwiegend Sportstudierende – engagieren sich im Rahmen des Praxisprojekts „Sport mit Osnabrücker Flüchtlingen“ (SmOF), das Daniel Wangler und Ines Weiden Ende 2014 ins Leben gerufen haben.
SmOF hat es sich zum Ziel gesetzt, Geflüchteten in Osnabrück die dauerhafte und regelmäßige Möglichkeit sich zu bewegen zu schaffen. Weiterhin soll eine Partizipation an öffentlichen Sportveranstaltungen sowie der Austausch zwischen beheimateten und geflüchteten Menschen im Kontext Bewegung, Spiel und Sport ermöglicht werden.

Im Verlaufe des letzten Jahres sind verschiedene Sportgruppen entstanden, von denen nachfolgend eine Auswahl dargestellt wird:

Bouldergruppe

Seit Oktober 2015 bieten fünf Studierende wöchentlich Bouldern in der Zenit-Boulderhalle an. Gemeinsam mit (jungen) Erwachsenen im Alter von 16 bis 40 Jahren wird während des regulären Betriebs gebouldert, sodass auch ein Austausch mit anderen SportlerInnen gefördert wird.

Schwimmgruppe

Seit November 2015 wird alternierend im Zwei-Wochen-Rhythmus ein Schwimmkurs für Kinder und Frauen angeboten. Vier Studierende führen die Kinder an das Element Wasser heran und vermitteln auf spielerische Weise erste Schwimmtechniken. Auch bei den Frauen steht eine spiel- und spaßorientierte Herangehensweise im Fokus.

Angebote in der Erstaufnahmeeinrichtung/ im Flüchtlingshaus Osnabrück

Seit Februar 2015 fahren jeden Mittwochnachmittag Projektmitarbeitende in das Flüchtlingshaus am Natruper Holz und gestalten dort einen Spiel- und Sportnachmittag für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren.

Team Welcome Osnabrück

Mit dem Start der Uni-Liga 2015 hat SmOF das „Team Welcome Osnabrück“ gegründet. Ein gemischtes Team aus Sportstudierenden, Geflüchteten aus dem Stadtgebiet sowie unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen hat auch 2016 und 2017 wieder an der Uni-Liga teilgenommen. Jeden Montag und Freitag trifft sich das Team zudem zum Training.

Parkour-Gruppe

Gemeinsam mit Übungsleitern des Zentrums für Hochschulsport sowie der Initiative FreizeitFürFlüchtlingskinder (FFF) wurde beginnend im Januar 2015 einmal im Monat Parkour im Sportzentrum für Kinder und Jugendliche der Erstaufnahmeeinrichtungen in Osnabrück und Bramsche-Hesepe angeboten. Auf diese Aktion blicken wir dankbar zurück und haben im Oktober 2016 ein neues monatliches Bewegungsangebot in Kooperation mit FFF gestartet.

Weitere Informationen sind auf der Projekt-Homepage http://www.projekt-smof.de einzusehen.