Neuerscheinungen

 2017

Kuhl, Julius; Solzbacher, Claudia; Zimmer, Renate (2017). WERT: Wissen, Erleben, Reflexion, Transfer. Hohengehren: Schneider Verlag.

Eine professionelle pädagogische Haltung bildet das Rückgrat für die Handlungsfähigkeit im Berufsalltag. Belastungen, hohe Anforderungen und Stress beeinträchtigen mitunter diese professionelle Handlungsfähigkeit.

Im vorliegenden Buch wird aufgezeigt, wie eine gut entwickelte Selbstkompetenz helfen kann, damit umzugehen. Denn sie ist das Fundament einer eigenen Haltung. Selbstkompetenz als innerer Kompass kann bewusst gemacht und gestärkt werden und bietet damit einen Ansatzpunkt, Ressourcen für den Berufsalltag zu gewinnen.

Grundlagenwissen zur Selbstkompetenz und eine spezifisch für Fortbildungen entwickelte, erfahrungsbasierte Methodik wird mit diesem Buch zur Verfügung gestellt.
Darüber hinaus werden Weiterbildnerlnnen und PädagogInnen anwendungsorientiert konkrete Beispiele gegeben, wie an dem Thema im Rahmen von Aus- und Weiterbildung gearbeitet werden kann.
WERT (Wissen, Erleben, Reflexion, Transfer) stellt ein praxiserprobtes Konzept zur Stärkung der professionellen Haltung von pädagogischen Fach- und Lehrkräften dar.

ISBN 978-3-83401-692-8
230 Seiten

Zimmer, Renate; Hunger, Ina (Hrsg.) (2016). Bewegung in der frühkindlichen Bildung. Hamburg: Feldhaus Verlag.

Die »frühe Kindheit« erfährt seit einigen Jahren hohe Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Wie in kaum einem anderen Bereich richten sich hier die Bemühungen auf die umfassende und zielgerichtete Förderung von Bildung und Entwicklung. Der Bereich Bewegung spielt dabei auf verschiedenen Ebenen eine besondere Rolle, insofern ihm aus theoretischer und praxiserfahrener Perspektive zugesprochen wird, die Entwicklung der Kinder im ganzheitlichen Sinne fördern zu können.

Die Deutsche Vereinigung Sportwissenschaft (dvs) hat mit der Gründung eines ad-hoc-Ausschusses das Ziel verfolgt, »Frühe Kindheit« als ein Querschnittsthema innerhalb der sportwissenschaftlichen Disziplinen zu verankern. Als eine der Auftaktveranstaltungen gilt die Tagung »Bewegung in der frühkindlichen Bildung – Interdisziplinäre Forschungsansätze«, die in Zusammenarbeit mit der Universität Osnabrück und dem Niedersächsischen Institut für frühkindlichen Bildung und Entwicklung (nifbe) in Osnabrück im Juni 2014 durchgeführt wurde. Hier trafen sich disziplinübergreifend Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, um aktuelle Forschungsergebnisse aus interdisziplinärer Perspektive vorzustellen und zu diskutieren. Ein Großteil der auf der Tagung gehaltenen Beiträge findet sich in diesem Band wieder.

ISBN 978-3-88020-634-2
126 Seiten

Zimmer, R. (2016). Handbuch Sprache und Bewegung. Alltagsintegrierte Sprachbildung in der Kita. Freiburg: Herder. 

Über Bewegung finden Kinder Zugang zur Welt und ebenso zur Sprache. Renate Zimmer stellt in diesem Handbuch ihr Konzept „Bewegte Sprache“ vor. Es geht aus von der Körperlichkeit des Kindes, von authentischen Anlässen, die zum Sprechen verlocken. Theoretisch fundiert wird aufgezeigt, wie Sprachbildung lustvoll und spielerisch unterstützt, zugleich aber auch systematisch und planvoll in den pädagogischen Alltag integriert werden kann.

Verlag: Herder GmbH
ISBN 978-3-451-34950-8
238 Seiten

Zimmer, Renate; Hunger, Ina (Hrsg.) (2016). Bewegungschancen bilden (Bericht über den 9. Osnabrücker Kongress »Bewegte Kindheit« 2015). Schorndorf: Hofmann Verlag.

Die Dokumentation über den Kongress »Bewegte Kindheit« 2015 ist unter anderem direkt beim Hofmann Verlag erhältlich. 

Bewegung birgt vielfältige Chancen für Kinder, für ihre Gesundheit, aber auch für ihre Bildung und Entwicklung.

Kindern muss man diese Bewegungs- und damit Bildungschancen aber auch ermöglichen. Nicht jedes Kind hat aufgrund seiner individuellen Lebenssituation, seinen körperlichen oder psycho-sozialen Voraussetzungen die Chance, selbsttätig Bewegungsaktivitäten nachzugehen. Nicht jedes Kind darf aufgrund der es erziehenden Personen die Chance ergreifen, aktiv seine Umwelt zu erkunden und dabei sich selbst und seine Fähigkeiten zu erproben. Nicht jedes Kind wächst in einem Milieu auf, das die Entwicklungsmöglichkeiten durch Bewegung (er-)kennt. Nicht jedes Kind wird in einer Umgebung groß, die zu Bewegung anregt oder Bewegungsaktivitäten überhaupt zulässt.
Auf die Bildungschancen durch Bewegung und gleichsam auf die unterschiedlichen sozialen Startchancen aufmerksam zu machen, war eines der Hauptziele des 9. Osnabrücker Kongresses „Bewegte Kindheit“. Die vorliegende Dokumentation gibt einen großen Teil der auf dem Kongress gehaltenen Vorträge, Seminare und Workshops wieder. Zu den Referentinnen und Referenten gehören u. a. Martina Blasberg-Kuhnke, Klaus Fischer, Detlev Ganten, Reiner Hildebrandt-Stramann, Heinz Hundeloh, Ina Hunger, Gisela Lück, Simone Seitz, Shunichi Tazuke, Wolfgang Tietze, Renate Zimmer, Sergio Ziroli.

ISBN 978-3-7780-8970-5
400 Seiten, EUR 26,00

 2015

Renate Zimmer: MOT 4-6. Motoriktest für 4- bis 6-jährige Kinder (3., überarb. u. neu norm. Aufl.)Zimmer, R. (2015). MOT 4-6. Motoriktest für 4- bis 6-jährige Kinder (3., überarb. u. neu norm. Aufl.). Göttingen: Hogrefe.

Test komplett bestehend aus: Manual, 2 Instruktionshefte, 40 Protokollbogen und Testmaterial im Koffer

Einsatzbereich: Der MOT 4-6 erfasst den motorischen Entwicklungsstand von Kindern im Vorschulalter (4 bis 6 Jahre). Für Kinder mit Behinderungen oder Entwicklungsverzögerungen kann über diesen Altersbereich hinaus das motorische Entwicklungsalter ermittelt werden. Der Test ermöglicht eine quantitative Auswertung der Ergebnisse, er kann darüber hinaus aber auch als prozessbegleitendes Beobachtungsverfahren verwendet werden.

Das Verfahren: Der MOT 4-6 besteht aus 17 Testaufgaben (und einer Aufwärmaufgabe), die in spielerischer, kindgerechter Weise den motorischen Entwicklungsstand des Kindes erfassen und sich sieben motorischen Bereichen zuordnen lassen (z.B. gesamtkörperliche Gewandtheit und Koordinationsfähigkeit, feinmotorische Geschicklichkeit, Gleichgewichtsvermögen). Neben der Ermittlung eines Normwertes (Gesamttestwert), der die Einordnung des Testergebnisses im Vergleich zur durchschnittlichen Leistung in der betreffenden Altersgruppe ermöglicht, gibt der Test dem Praktiker zusätzlich nützliche Hilfen zur qualitativen Beobachtung und Beurteilung der motorischen Performanz des Kindes an die Hand.
Zuverlässigkeit: Die Retest-Reliabilität beträgt rtt = .85 (Retestung nach 4 Wochen), für die interne Konsistenz des Tests (Cronbachs Alpha) wurde ein ? von .81 ermittelt.
Gültigkeit: Es liegen zahlreiche Validierungsstudien aus den Jahren 1974 bis 2014 vor, die im Manual berichtet werden. Die kriterienbezogene, Inhalts- und Konstruktvalidität konnten umfassend bestätigt werden.
Normen: Die halbjahresgestuften Altersnormen basieren auf Daten von 2.044 Kindern und stammen aus den Jahren 2003 bis 2012.
Bearbeitungsdauer: Für die Durchführung des Tests müssen 20 bis 30 Minuten veranschlagt werden.

Renate Zimmer: Kreative Bewegungsspiele. Psychomotorik in der Kita (völlig überarbeitete Neuauflage)Zimmer, R. (2015). Kreative Bewegungsspiele. Psychomotorik in der Kita (völlig überarbeitete Neuauflage). Freiburg: Herder.

Scheinbar aus dem Nichts kreieren Kinder Bewegungsspiele: Konservendosen werden zu Fußbällen, Zeitungen zu flatternden Fahnen. Sie schaffen aus Vorhandenem Neues – Kraft ihrer Phantasie, die noch nicht durch zweckdienliches Denken eingeschränkt ist. Sie sind ständig auf der Suche nach neuen Erfahrungen – dank ihrer Neugierde, die die Bedeutsamkeit der Dinge selbsttätig entdeckt.
Kreativ sein heißt, selber etwas schaffen, hervorbringen, gestalten, neu denken, auch einmal „um die Ecke denken“ – also die Dinge aus einem ungewohnten Blickwinkel betrachten. Situationen aus einer neuen Perspektive zu betrachten und eigene Ideen zu entwickeln gehören zu den Grundlagen für die Entwicklung von Problemlösefähigkeit, einer wichtigen Kompetenz, die der Mensch Zeit seines Lebens braucht, um Herausforderungen zu bewältigen.
Bewegungsspiele bieten hierfür gute Gelegenheiten. Sie geben Kindern Möglichkeiten zum Erkennen der eigenen Stärken, zur Weckung ihrer schöpferischen Fähigkeiten. Wie diese ursprüngliche Bereitschaft der Kinder, sich auf Neues einzulassen und die Dinge in neue Sinnzusammenhänge zu stellen, unterstützt und herausgefordert werden kann, ist Thema des vorliegenden Buches. Am Beispiel des Spiels mit Alltagsmaterialien und ausrangierten Gebrauchsgegenständen wird aufgezeigt, wie oft nur wenige Impulse ausreichen, um mit Kindern kreative Spielideen zu entwickeln.
„Kreative Bewegungsspiele“ ist eigentlich ein Klassiker der Bewegungsfachliteratur, mehrfach wurde das Buch schon überarbeitet, mit neuen Ideen bereichert und um aktuelle Themen ergänzt. In der jetzt vorliegenden Bearbeitung wurde der ursprüngliche Gedanke des Titels, die Unterstützung der Kreativität der Kinder, die Stärkung ihrer Phantasie noch stärker in den Vordergrund gestellt und weiter ausgebaut.

Astrid Kaiser / Renate Zimmer: Bewegter Sachunterricht. Basiswissen Grundschule, Band 32.Kaiser, A. & Zimmer, R. (2015). Bewegter Sachunterricht (Basiswissen Grundschule, Band 32). Hohengehren: Schneider.

Bewegung ist für Kinder der Ausdruck ihrer Lebensfreude und wichtiges Mittel zur Aneignung der Welt. In der Schule kann die körperlich-sinnliche Aneignung als fachübergreifendes Lernprinzip betrachtet werden, das im Zusammenhang mit einer handlungsorientierten Unterrichtsmethode auch abstrakte Lerninhalte „begreifbar“, „erfassbar“ und damit nachvollziehbar macht.
Wissensvermittlung sollte nicht einseitig auf rationalem Weg erfolgen, sondern aus ihren sinnlichen Ursprüngen abgeleitet werden. Das Wissen sollte über die Sinne erfahren, erfasst und durchdrungen werden. Gerade der Sachunterricht als das Unterrichtsfach, das sich in der Grundschule mit der Weltbegegnung und –aneignung durch die Kinder befasst, sollte diese Überlegungen berücksichtigen und Bewegung als Motor des Lernens nutzen. In diesem Buch soll gezeigt werden, dass der Sachunterricht viele Möglichkeiten eröffnet, Bewegung einzubinden, damit das Lernen abwechslungsreicher und intensiver erfolgen kann.
Einleitend werden die wichtigsten theoretischen Erkenntnisse zum Zusammenhang von Lernen und Bewegung vorgestellt.
Anschließend werden in diesem Band viele Praxisbeispiele für Kinder vom Vorschulalter über die gesamte Grundschulzeit hinweg vorgestellt. Die Praxisbeispiele umfassen die fünf Kompetenzdimensionen wie auch die fünf Perspektiven des Sachunterrichts. Bewegung soll dazu beitragen, das Sachlernen zu intensivieren, und das Sachlernen wiederum soll die Kinder zu sinnvollen und motivierenden Bewegungsmöglichkeiten animieren.
Abschließend werden Prinzipien bewegten Sachunterrichts aufgelistet, nach denen jede Lehrperson ihren Sachunterricht als bewegten Sachunterricht weiter entwickeln kann.

 2014

Renate Zimmer: BaSiK Grundpaket. Begleitende alltagsintegrierte Sprachentwicklungsbeobachtung in Kindertageseinrichtungen.Zimmer, R. (2014). BaSiK Grundpaket. Begleitende alltagsintegrierte Sprachentwicklungsbeobachtung in Kindertageseinrichtungen. Freiburg: Herder.

BaSiK (Begleitende alltagsintegrierte Sprachentwicklungsbeobachtung in Kindertageseinrichtungen) ist ein strukturiertes Beobachtungsverfahren für Kinder in Kindertageseinrichtungen. Es gibt einen umfassenden Überblick über die sprachlichen Kompetenzen von Kindern bis zum sechsten Lebensjahr und liegt in einer Version für Kinder unter drei Jahren (BaSiK-U3-Version) und Kinder über drei Jahren (BaSiK-Ü3-Version) vor.

Die Beobachtung erfolgt im pädagogischen Alltag und hat das Ziel, den Sprachentwicklungsverlauf eines Kindes kontinuierlich zu dokumentieren und darüber hinaus auch speziellen Förderbedarf zu erkennen. Aufbauend auf den Beobachtungen können Maßnahmen einer alltagsintegrierten Sprachbildung abgeleitet werden.

Für das Verfahren liegen sowohl Beobachtungsbögen für Kinder unter drei Jahren als auch für Kinder von drei Jahren bis zum Schuleintritt vor.

Renate Zimmer: BaSiK U3. 10 Beobachtungsbögen.Zimmer, R. (2014). BaSiK U3. 10 Beobachtungsbögen. Freiburg: Herder.

 

 

 

Renate Zimmer: BaSiK Ü3. 10 Beobachtungsbögen.Zimmer, R. (2014). BaSiK Ü3. 10 Beobachtungsbögen. Freiburg: Herder.

 

 

 

Renate Zimmer: Miteinander erleben mit Tiger und Bär. 45 Projektideen für die Kita.Zimmer, R. (2014). Miteinander erleben mit Tiger und Bär. 45 Projektideen für die Kita. Beltz.

Kinder brauchen andere Kinder, um Beziehungen aufbauen zu können, um Freundschaften zu knüpfen, um Bindungen einzugehen und die Voraussetzungen für das Leben in der Gemeinschaft zu erwerben. Kinder brauchen aber auch Erwachsene, die sie bei diesem Prozess begleiten, die ihnen Vorbild sind und zudem Anregungen geben, wie das Miteinander – Leben geübt werden kann. In der Gemeinschaft mit anderen Kindern und mit Erwachsenen bilden Kinder die Kompetenzen, die für das soziale Zusammenleben erforderlich sind.
Ein Klassiker der Kinderliteratur, Janoschs Geschichten vom Kleinen Tiger und dem kleinen Bär, bilden den Rahmen dieses Buches. Die Bewegungsspielideen bieten gleichzeitig vielfältige Sprachanlässe und unterstützen die sozialen Kompetenzen der Kinder. Die Lust der Kinder am Geschichten hören und erzählen wird geweckt und mit zahlreichen spannenden Spielideen verbunden.
Die Projektideen verbinden die Bildungsbereiche Bewegung, Sprache, Literacy und soziales Lernen. Sie sprechen die Themen Freundschaft, Kooperation und Konfliktbewältigung an und geben Raum, damit Kinder von Anfang an lernen, sich in eine soziale Gemeinschaft zu integrieren.

Zimmer, Renate / Kuhr, Marina / Sandhaus, Mareike: Krippenkinder - BewegungslandschaftenZimmer, R. / Kuhr, M. / Sandhaus, M. (2014). Krippenkinder – Bewegungslandschaften. Freiburg: Herder.

Die Bewegungslandschaft ist ein Beispiel für den Versuch, Herausforderungen aus der Natur als Impuls für Bewegungsangebote in Innenräumen zu nutzen und Kindern dadurch großräumige Bewegungserfahrungen zu ermöglichen. Räume werden wie Landschaften gestaltet: Geräte werden so miteinander kombiniert und durch Kleinmaterialien ergänzt, dass sich verschiedene Ebenen, unterschiedliche materiale Untergründe oder Hindernisse ergeben, die Kinder zum Erproben vielfältiger Grundbewegungsformen anregen und auffordern.
Bewegungslandschaften können ganz auf die individuellen Bedürfnisse von Kindern verschiedener Altersstufen abgestimmt werden. Für jüngere Kinder können sie „bodennah“ gestaltet werden: Mit Decken, Kissen, Matten, flachen Kästen und Schaumstoffblöcken bieten sie erste Herausforderungen bereits im Krabbelalter. Bewegungslandschaften sind ein gutes Beispiel für offene Bewegungsangebote, die dennoch geplant und vorbereitet werden und gleichzeitig aber offen für die spezifischen Interessen und Bedürfnisse der Kinder sind.
Für die Gestaltung von Bewegungslandschaften bietet die vorliegende Karteikartensammlung mitsamt Begleitheft eine Fülle von Anregungen. Nach einer theoretischen Einführung in die pädagogischen Ziele von Bewegungslandschaften werden methodische Hinweise zur Gestaltung der Bewegungsangebote gegeben.

Renate Zimmer: Handbuch Bewegungserziehung. Grundlagen für Ausbildung und pädagogische Praxis.Zimmer, R. (2014). Handbuch Bewegungserziehung. Grundlagen für Ausbildung und pädagogische Praxis. Freiburg: Herder.

Bewegung ist ein zentraler Bildungsbereich im Rahmen frühkindlicher Erziehungs- und Bildungsprozesse. Im pädagogischen Konzept von Tageseinrichtungen für Kinder hat sich in den letzten Jahren der Stellenwert von Bewegung und Bewegungserziehung erheblich verändert. Zunehmend setzt sich die Einsicht durch, dass in einer Welt ständig wachsender Bewegungseinschränkungen Erziehungsinstitutionen sich verstärkt einer entscheidenden Frage stellen müssen: Nehmen wir alle Chancen wahr, Kindern Raum und Gelegenheit für eine ganzheitliche Entwicklung, die auch Erfahrungen mit dem Körper und mit allen Sinnen umfasst, zu geben?
Die Kindertageseinrichtung ist die erste Stufe des Bildungssystems, sie trägt eine besondere Verantwortung, denn hier ist es am ehesten möglich, zivilisationsbedingten Bewegungsmangel auszugleichen und Kindern einen ihren Bedürfnissen entsprechenden Lebensraum zu schaffen.
In dem vorliegenden Buch wird ein Konzept von Bewegungserziehung vorgestellt und begründet, das sich am Kind, seinen Bedürfnissen und seiner Lebenssituation orientiert. Bewegung gilt dabei einerseits als Mittel der Welt- und Wirklichkeitserfahrung, andererseits als unmittelbarer Ausdruck kindlicher Lebensfreude.
Aufbauend auf diesen anthropologischen Vorannahmen werden die pädagogischen und entwicklungspsychologischen Grundlagen für eine kindgerechte Bewegungserziehung aufgearbeitet und die Bedeutung von Körper- und Bewegungserfahrungen für die Persönlichkeitsentwicklung dargestellt.

 2013

Renate Zimmer: Konrad Känguru und Rita Rennmaus. Integrierte Förderung von Bewegung, Sprache und LiteracyZimmer, R. (2013). Konrad Känguru und Rita Rennmaus. Integrierte Förderung von Bewegung, Sprache und Literacy. Finken-Verlag.
Ordner mit 1 Geschichtenbuch, 60 cellophanierten Arbeitskarten, 1 Handbuch, 1 Poster.
Illustriert von Falco Honnen u. Gabi Selbach Oberursel, Finken-Verlag: Finken, Oberursel 2013
EUR 69,90

Handpuppe Konrad Känguru: EUR 16,80
Rita Rennmaus: EUR 2,50
Im Doppelpack: EUR 19,00
Verlag: Finken, Oberursel 2013

Eine Rezension zu „Konrad Känguru und Rita Rennmaus“ finden sie u.a. auf dem Internet Auftritt des Julim-Journals.