2.1 Bewegungsorientierte Sprachförderung und Sprachbildung

Das Thema „Sprache und Bewegung“ ist seit vielen Jahren ein Forschungsschwerpunkt der Arbeitsgruppe. Im Rahmen verschiedener Forschungsprojekte wurde u.a. der sprachliche Kompetenzzuwachs bei Kindergartenkindern durch bewegungsorientierte Maßnahmen untersucht und überprüft, wie die Sprachentwicklung von Kindern im Kindergartenalltag gestärkt werden kann und welche Rolle hierbei situative aber auch gezielt angebotene Bewegungsanlässe einnehmen können.

Projektleitung:
Prof. Dr. Renate Zimmer

Projektmitarbeiterinnen:
Dr. phil. Dipl. Reha.-Päd. Nadine Madeira Firmino
Dipl.-Psych. Christine Gerhards
M.A. Frühpäd. Carmen Huser
Dipl. Reha.-Päd. Ricarda Menke
Dr. phil. Dipl. Psych. Brigitte Ruploh

Gefördert durch:
Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung

Hintergrund

Sprache und Bewegung sind zwei wesentliche Dimensionen der kindlichen Persönlichkeitsentwicklung, die zwar in ihrer Entwicklung getrennt voneinander betrachtet werden können, sich gleichzeitig aber in Abhängigkeit voneinander entfalten und sich gegenseitig beeinflussen. Durch das Handeln gewonnene Erfahrungen werden in Verbindung mit der Sprache zu Begriffen. Die Begriffe ermöglichen dem Kind die innere Abbildung der Welt (vgl. Zimmer 2013).

Um sich mitteilen und verständigen zu können, stehen dem Kind unterschiedliche Kommunikationsmöglichkeiten – verbale und nonverbale – zur Verfügung. Lange bevor es sprechen gelernt hat teilt es sich bereits über Gesten, Mimik und Gebärden, über seinen Körper mit. Zunehmend übernimmt die verbale Sprache die Form der Mitteilung und des Austauschs, wobei jedoch auch die anderen Kommunikationsebenen bestehen bleiben. Aber ebenso können sprachliche Kompetenzen im engeren Sinne (prosodische, linguistische und pragmatische Kompetenzen) über Bewegungshandlungen unterstützt werden (vgl. Zimmer 2013).

2.1.1 Pilotprojekt: Bewegungsorientierte Sprachförderung in Kindertageseinrichtungen

Im Rahmen eines Pilotprojekts zur Gesundheits- und Bewegungsförderung in Kindertagesstätten wurde der Einfluss einer bewegungsorientierten Sprachförderung auf unterschiedliche Bereiche der Sprachentwicklung 3- bis 5-jähriger Kinder untersucht (vgl. Zimmer 2013).

Der Untersuchungszeitraum betrug zehn Monate. In dieser Zeit wurde in zehn Kindergärten mit insgesamt 244 Kindern ein Bewegungsangebot durchgeführt, durch das unterschiedliche Bereiche der Sprachentwicklung (Wortschatzerweiterung, Prosodie, Phonologie und allgemeine Kommunikationsfähigkeit) angeregt werden sollten. Die Erzieherinnen waren durch regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen und durch schriftliche Begleitmaterialien in dieses Konzept eingeführt worden und wurden durch Projektmitarbeiter regelmäßig in ihrer pädagogischen Arbeit begleitet (vgl. Zimmer, Dzikowski & Ruploh 2007; Zimmer 2008).

Die Auswertung der gewonnenen Daten ergibt deutliche Hinweise darauf, dass die Kinder von der Intervention Sprachförderung durch Bewegung profitierten. Sie verbesserten sich im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich in den Variablen Motorikquotient (als Maß für den motorischen Entwicklungsstand) und Phonologisches Arbeitsgedächtnis für Nichtwörter (als ein Maß für Sprachentwicklung). Ebenfalls positiv, ähnlich wie in der Kontrollgruppe, entwickelten sich die Werte für Satzgedächtnis (ein weiterer Untertest des Sprachtests). Auffallende Verbesserungen in Bezug auf den motorischen Entwicklungsstand und das phonologische Arbeitsgedächtnis, eine bedeutsame Komponente der Sprachentwicklung, zeigten sich bei denjenigen Kindern, deren Werte zum ersten Messzeitpunkt zu den unteren 16 % ihrer Altersgruppe gehörten . Die Werte dieser Gruppe verbesserten sich bzgl. des Motorikquotienten im Mittel in den klinisch-unauffälligen Bereich hinein, während diejenigen der Kontrollgruppe im kritischen Bereich verblieben. Auch in Bezug auf das phonologische Arbeitsgedächtnis fielen die Ergebnisse der Sprachfördergruppe signifikant höher aus als die der Kontrollgruppe, obwohl die Kinder dieser Gruppe z. T. im Untersuchungszeitraum an anderen (Sprach-) Förderprogrammen teilgenommen hatten. Insgesamt können die Befunde als erste Hinweise auf die Wirksamkeit bewegungsorientierter Sprachförderung gedeutet werden. Gestützt wird diese Annahme durch die im Rahmen der abschließenden Evaluation erfragte Bewertung des Programms durch die beteiligten Erzieherinnen (vgl. Zimmer 2013).

Auf den in dieser Pilotstudie gewonnenen Erfahrungen baute das Forschungsprojekt zur Förderung sprachlicher Kompetenzen durch bewegungsorientierte Maßnahmen in Kindertageseinrichtungen auf.

2.1.2    Projekt: Förderung sprachlicher Kompetenzen von Kindern durch bewegungsorientierte Maßnahmen

Das Forschungsprojekt sollte einen Beitrag leisten zu der Frage, wie die Sprachentwicklung von allen Kindern im Kindergartenalltag unterstützt werden kann und welche Bedeutung hierbei bewegungsorientierten Maßnahmen zukommt.

Dem isolierten Training einzelner Funktionen wurde ein in den Alltag zu integrierendes, von der Körperlichkeit des Kindes ausgehendes Konzept der Sprachförderung entgegengesetzt. Im Detail wurden Bewegungssituationen auf ihr Potenzial zur Sprachförderung überprüft und die Interaktions- und Sprachanlässe in den Bewegungssituationen analysiert.

Folgende Fragestellungen rückten dabei in den Fokus:

  • Wie sind die Rahmenbedingungen der Bewegungsangebote zu gestalten, damit diese Sprachanlässe schaffen?
  • Welche sprachlichen Kompetenzen (Bereiche: Lexikon, Semantik, Prosodie, Phonologie, Phonetik, Syntax, Morphologie, Pragmatik) können im Kontext von Bewegungsaktivitäten gefördert werden?
  • Welche Bewegungsaktivitäten bieten besondere Gelegenheiten für sprachliche Interaktionen zwischen den Kindern bei Bewegungshandlungen?
  • Lässt sich das Sprachvorbild der Erzieherinnen durch eine Reflexion des Sprachanregungspotenzials von Bewegungssituationen im positiven Sinne verändern?

In diesem Rahmen wurden zwei Hauptstränge verfolgt. Es ging zum einen um die Analyse und differenzierte Betrachtung von Bewegungssituationen als Anlass zur Kommunikation, Interaktion und zum Sprechen als Aspekte der Sprachförderung. Zum anderen wurde ein bewegungsorientiertes Sprachförderkonzept implementiert und seine Wirksamkeit evaluiert.

An dem Projekt nahmen 50 Kindergärten und Krippen aus dem Großraum Osnabrück teil. In 20 Kindergärten wurden im Rahmen eines Intervention-Kontrollgruppen-Designs mit Prä- und Posttest anhand standardisierter Testverfahren der sprachliche sowie der motorische Entwicklungsstand von 380 Kindern, die zum ersten Testzeitpunkt 4 bis 5 Jahre alt waren, erhoben. Die Erzieherinnen dokumentierten die Sprachentwicklung der teilnehmenden Kinder mit Hilfe des Beobachtungsverfahrens Seldak (Ulich & Mayr 2006) für Kinder mit Deutsch als Erstsprache und Sismik (Ulich & Mayr 2003) für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache. Zu Kontrollzwecken wurden der Sprachentwicklungstest SETK 3-5 (Grimm 2001) und der Motoriktest MOT 4-6 (Zimmer & Volkamer 1987) eingesetzt. 17 weitere Kindergärten verwendeten ebenfalls die Beobachtungsmaterialien, evaluierten ihre Projektzeit jedoch weitestgehend selbstständig.

Zwischen den Testzeiträumen wurden die ErzieherInnen der Interventionsgruppen durch die Projektmitarbeiterinnen regelmäßig in dem Bereich „Bewegung und Sprache fortgebildet. Die Inhalte der Fortbildungen beruhten teils auf den Erkenntnissen des Pilotprojektes und wurden von den ErzieherInnen direkt in ihren Kindergartengruppen umgesetzt.

Ausgewählte Ergebnisse

Zur Prüfung von Interventionseffekten der „Bewegten Sprachförderung“ wurde das Beobachtungsverfahren Seldak herangezogen, da dieses Verfahren dem projektinhärenten Konzept der kontextgebundenen Sprachentwicklung am ehesten entspricht. Es konnte hypothesenkonform für die Sprachbereiche Aktive Sprachkompetenz und Wortschatz ein signifikanter Interventionseffekt festgestellt werden sowie als Tendenz für Schreiben/Schrift. In den Sprachbereichen Phonologie und Grammatik zeigte sich ebenfalls eine signifikante Verbesserung der Werte in der Interventionsgruppe, während sich die Werte in der Kontrollgruppe nicht signifikant verändert hatten, allerdings erreichte dieser Interventionseffekt keine statistische Signifikanz. Die Kompetenzen der Kinder beider Gruppen erhöhten sich in den Skalen Zuhören/Sinnverstehen, Selbstständiger Umgang mit Bilderbüchern und Kommunikatives Verhalten in Gesprächssituationen. In einer zweiten Projektgruppe, in der die teilnehmenden ErzieherInnen zwar an den Fortbildungen teilnahmen, jedoch eine weniger intensive Begleitung erfuhren, zeigten sich vergleichbare statistisch signifikante Verbesserungen bei den Kindern in den durch den Seldak erfassten Sprachkompetenzen. Für eine ausführliche Beschreibung und Diskussion aller Befunde vgl. Zimmer (2013) sowie Madeira Firmino, Menke, Ruploh & Zimmer (2014).

2.1.3    Sprachförderung durch Bewegung für Kinder mit Migrationshintergrund

Aus dem Schwerpunkt der bewegungsorientierten Förderung sprachlicher Kompetenzen von Kindern mit Migrationshintergrund entwickelte sich aufgrund der hohen Resonanz ein eigenständiges Projekt. Durch die finanzielle Förderung der Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung war es im bereits vorgestellten Forschungsprojekt „Förderung sprachlicher Kompetenzen von Kindern durch bewegungsorientierte Maßnahmen“ möglich, alle interessierten Einrichtungen – also mehr als ursprünglich geplant – aufzunehmen, und darüber hinaus Kindertageseinrichtungen mit einem besonders hohen Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund stärker und an die individuellen Bedürfnisse angepasst zu begleiten und zu unterstützen.

Neben der Teilnahme an den Fortbildungen des Hauptprojektes zur Sprachförderung durch bewegungsorientierte Maßnahmen wurden die ErzieherInnen, die in Kindergärten mit einem erhöhten Anteil an Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund arbeiten, von Projektmitarbeiterinnen eng begleitet. Die Schwerpunkte in diesem Projekt lagen auf dem Zweitspracherwerb des Deutschen bei Kindern mit Migrationshintergrund, interkultureller Sensibilisierung, der eigenen professionellen Haltung gegenüber Diversity und dem Umgang mit sprachlicher und kultureller Vielfalt im Kindegarten. Fragen aus der Praxis wurden über den Einsatz von Lerntagebüchern reflektiert.

Wissenschaftliche Begleitung

Für die wissenschaftliche Untersuchung wurde das Beobachtungsverfahren Sismik (Ulich & Mayer 2003) zu zwei Stichterminen eingesetzt, einmal zu Beginn der Intervention und im weiteren Projektverlauf ein Jahr später. Mit Hilfe des Sismik dokumentierten die pädagogischen Fachkräfte das Sprachverhalten der Kinder mit unterschiedlichen Erstsprachen. Die quantitativ erhobenen Daten wurden in offenen Experteninterviews mit den Erzieherinnen am Ende des Projektes durch qualitative Daten ergänzt. Im Vordergrund stand dabei die Evaluation der praktischen Umsetzung der Projektinhalte, die dabei notwendigen Modifizierungen, um dem besonderen Sprachentwicklungskontext der Kinder, deren Erstsprache nicht Deutsch ist und keine bis wenige Deutschkenntnisse bei Eintritt in den Kindergarten vorweisen, entgegenzukommen, und den konkreten Erfahrungen einer bewegungsorientierten Sprachförderung mit den einzelnen Kindern.

Erste Ergebnisse

Die Auswertung der Daten des ersten und des zweiten Beobachtungszeitpunktes belegt den Entwicklungszuwachs der Kinder hinsichtlich der sprachlichen Fähigkeiten in Deutsch auf den Skalen des Sismik. Im Gegensatz dazu veränderten sich nach gesonderten Berechnungen die Ergebnisse bei (vergleichbaren) Kindern, die keine konsequent durchgeführten Fördermaßnahmen erhalten hatten, auf allen Skalen nur unbedeutend. Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Kinder von den bewegungsorientierten Maßnahmen profitieren konnten und der beobachtete Entwicklungs-zuwachs hinsichtlich sprachlicher Fähigkeiten nicht lediglich auf die ohnehin sehr entwicklungsintensive Zeit bei Kindern im Alter von 4 bis 6 Jahren, sondern tatsächlich auf die angebotenen Interventionen zurückzuführen sind.

Für die Analyse der Experteninterviews wurde die Qualitative Strukturierende Inhaltsanalyse nach Mayring (2010) angewendet. Eines der Hauptziele des Projektes, Kindern mit Deutsch als Zweitsprache einen motivierenden Rahmen der Sprachförderung anzubieten, konnte aus Sicht der ErzieherInnen erreicht werden. Sie sagten aus, dass die „Bewegte Sprache“ eine individuell an die einrichtungsgegebene Situation und an die Interessen und Bedürfnisse der Kinder angepasste vielfältige Umsetzung zulasse. Bewegung stelle einen hohen Motivationsfaktor für die Kinder dar, setzt sie bei den Kindern doch an Handlungsmöglichkeiten, die unabhängig von Deutschkenntnissen sind an. Synergieeffekte, die in der Verknüpfung von Bewegungshandeln und Sprachhandeln entstanden, wurden von den ErzieherInnen wahrgenommen.

Eine ausführliche Darstellung aller Befunde und Diskussionen findet sich bei Zimmer (2013).

2.1.4 Bewegungsorientierte Sprachbildung und –förderung in der Krippe

Eine weitere Teilstudie im Rahmen des o.a. Projektes befasste sich mit den Auswirkungen einer bewegungsorientierten Sprachbildung und Sprachförderung bereits bei Kindern im Alter von zwei Jahren (Madeira Firmino, 2015). Sie befasst sich auch mit den Möglichkeiten, die sich aus der aktiven Einbeziehung der Eltern in den Sprachbildungsprozess ergeben. An der Längsschnittstudie nahmen 114 Kinder im Alter von zwei Jahren teil, die eine Krippe besuchten. Kern der Intervention bildete sowohl eine praxisorientierte Qualifizierungsreihe sowie eine intensive Begleitung der pädagogischen Fachkräfte als auch der Einbezug der primären Bezugspersonen. Ziel war es, Bewegung als ein alltägliches Medium zur sprachlichen Bildung und Förderung in den Krippenalltag zu integrieren und darüber hinaus sensibel zu machen für dessen Bedeutung im familiären Alltag.

Im Rahmen der Studie sollte demnach herausgearbeitet werden, welche sprachlichen Fähigkeiten den größten Zuwachs finden und welchen Einfluss dabei die familiäre Einbindung in den Bildungsprozess besitzt. Um diese Fragen beantworten zu können, wurden im Rahmen eines Kontrollgruppendesigns sowohl standardisierte Testverfahren zur Überprüfung der Sprachentwicklung (ELFRA-2, SETK-2, SETK 3–5) zu zwei Messzeitpunkten eingesetzt als auch qualitative Instrumente (u.a. Experteninterviews), um weitgreifende Phänomene (u.a. Nachhaltigkeit) zu erfassen. Um die Auswirkungen mehrerer unabhängiger Variablen (Förderung, Elterneinbezug) auf eine abhängige Variable (Sprachentwicklung) zu analysieren, wurden zwei Interventionsgruppen und eine Kontrollgruppe gebildet.

Die Ergebnisse der Studie zeigen Interventionseffekte in rezeptiven sowie in expressiven sprachlichen Leistungen auf. Bestätigt werden kann demnach die Hypothese, dass sich die Teilnahme an einer bewegungsorientierten Sprachbildung und -förderung positiv auf die sprachlichen Fähigkeiten von zweijährigen Kindern auswirkt. Des Weiteren erweist es sich für den frühkindlichen Spracherwerb als unterstützend, wenn die primären Bezugspersonen mit in den Sprachbildungsprozess einbezogen werden. Die Ergebnisse unterstreichen daher die Notwendigkeit elterlicher Einbindung bei frühkindlichen Sprachförderinterventionen. Zudem bekräftigen die vorliegenden Daten die interaktive Bedeutung von Bewegung als Medium zur Förderung sprachlicher Kompetenzen bereits im Krippenalter. „Die Ergebnisse dieser Untersuchung tragen in hohem Maße zur Debatte über Bewegung als Medium zur durchgängigen und kontextnahen Förderung sprachlicher Prozesse im Bereich frühkindlicher Betreuungskontexte bei und stellen die elterliche Einbindung in den Fokus“ (Madeira Firmino, 2015, S.175).

Literatur

Adler, Y. (2010). Kompetenzentwicklungsmodell des Zweitspracherwerbs Deutsch bei Kindern unter 7 Jahren (KomMig). Die Sprachheilarbeit 55, (3), S. 121-128.

Bohnsack, R. (2010). Gruppendiskussionsverfahren und dokumentarische Methode. In R. Bohnsack (Hrsg.), Handbuch Qualitative Forschungsmethoden in der Erziehungswissenschaft (S. 205 – 218). Weinheim: Juventa.

Engin, H. (2010). Sprachförderung bei Kindern mit migrationsbedingter Zwei-/ Mehrsprachigkeit und Deutsch als Zweitsprache. In Zimmer, R. (Hrsg.), Handbuch Sprachförderung durch Bewegung (S. 188-209). Freiburg: Herder.

Fried, L. (2004). Expertise zu Sprachstandserhebungen für Kindergartenkinder und Schulanfänger. Eine kritische Betrachtung. München: Deutsches Jugendinstitut.

Grimm, H. (2000). Sprachentwicklungstest für zweijährige Kinder (SETK-2). Göttingen: Hogrefe.

Grimm, H. & Doil, H. (2000). Elternfragebögen für die Früherkennung von Risikokindern (ELFRA-1, ELFRA-2. Göttingen: Hogrefe.

Jampert, K., Leukefeld, K., Zehnbauer, A. & Best, P. (2006). Sprachliche Förderung in der Kita. Wie viel Sprache steckt in Musik, Bewegung, Naturwissenschaften und Medien? Weimar, Berlin: verlag das netz.

Mayring, P. (2010). Qualitative Inhaltsanalyse. In: G. Mey & K. Mruck (Hrsg.), Handbuch Qualitative Forschung in der Psychologie (S. 601-613). VS Verlag.

Madeira Firmino, N., Menke, R., Ruploh, B. & Zimmer, R. (2014). „Bewegte Sprache“ im Kindergarten. Überprüfung der Effektivität einer alltagsorientierten Sprachförderung. Forschung Sprache, E-Journal für Sprachheilpädagogik, Sprachtherapie und Sprachförderung, 2 (1), 34-47.

Madeira Firmino, N. (2015). Bewegungsorientierte Sprachbildung in der frühen Kindheit – Eine empirische Studie zur bewegungsorientierten Sprachbildung im Krippenalltag unter Berücksichtigung familiärer Einbindung. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

Reich, H. H. (2010). Entwicklungen von Deutsch als Zweitsprache in Deutschland. In H.-J. Krumm, C. Fandrych, B. Hufeisen & C. Riemer (Hrsg.), Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. Ein internationales Handbuch, 1. Halbband (S. 63-72). Berlin: De Gruyter Mouton.

Ulich, M. & Mayr, T. (2003). Sismik. Sprachverhalten und Interesse an Sprache bei Migrantenkindern in Kindertageseinrichtungen. Freiburg: Herder.

Ulich, M. & Mayr, T. (2006). Seldak. Sprachentwicklung und Literacy bei deutschsprachig aufwachsenden Kindern. Freiburg: Herder.

Zimmer, R. (2008). Sprache und Bewegung. In W. Schmidt, R. Zimmer & K. Völker. (Hrsg.), Zweiter Deutscher Kinder- und Jugendsportbericht. Schwerpunkt: Kindheit (S. 255–276). Schorndorf: Hofmann.

Zimmer, R. (2013). Handbuch Sprachförderung durch Bewegung (6. Aufl.). Freiburg: Herder.

Zimmer, R., Dzikowski, P. & Ruploh, B. (2007). Bewegungs- und Gesundheitsförderung in Kindertagesstätten (unveröff. Projektbericht). Osnabrück: Universität Osnabrück.